Danke Conny...

Ein besonderer Dank geht an meine Frau, die mich in der Ausübung meines Hobbys auf so vielfältige Art unterstützt. Bis hin zu den Broten die mir durch die mitunter langen Nächte helfen.

Astronomie

Starmap PRO Edition ist meine absolute Lieblingsapp.
StartbildBei Starmap PRO Edition handelt es sich einfach formuliert um eine Sternkartensoftware, die allerdings wesentlich mehr bietet als nur einen 'Himmelatlas'.
Der Funktionsumfang der Software ist nicht zu unterschätzen.Standortbestimmung
Normalerweise benötigt eine Sternkartensoftware die (ungefähre) Position des Beobachters.
Starmap holt sich diese Information über das integrierte GPS und ist dadurch an dieser Stelle bereits sehr komfortabel. Das Programm bietet auch einen 'Nightvision'-Modus, welchen ich allerdings nie verwende, weil das Programm dann schwer ablesbar wird.
KartenansichtDie Anzeige der Karte an sich ist detailiert, aber nicht überladen. Was in anbetracht der Größe des Displays nicht so einfach ist. Eine nette Spielerei ist auch die Verwendung des Neigungssensor und des Kompass um im Display den Himmelsausschnitt im Display anzuzeigen auf den das Telefon derzeit gerichtet wird.
Ein großes Plus sind auch die vielfältigen Einstellungsöglichkeiten der Opjekte die Angezeigt werden sollen. Das fängt bei Meteoritenströmen über Kometen bis hin zu der Anzahl der angezeigten Sterne in den Zoomstufen und der Horizontaufhellung. Heute NachtEin weiteres sehr praktisches Feature ist die Funktion 'Heute Nacht'. Diese zeigt die Dämmerungszeiten für die Nacht an und Blendet dort die Auf- und Untergangszeiten von Mond, Planeten und Deep-Sky-Objekten an. Für jedes Objekt können neben den die Ephemerieden auch die Höhe des Objektes in der Nacht und die Mitternachtssichtbarkeit angezeigt werden. Für verschiedene Objekte gibt es noch Zusatzinfos wie die Mondphasen oder bei Jupiter die Mondpositionen. Polsucher
Für die Besitzer von Montierungen mit Polsucher gibt es noch die Möglichkeit der grafischen Anzeige der Sternzeit. Gerade bei der EQ6 funktioniert das Einstellen des Polsuchers mit den Datum- und Uhrzeitangaben der Montierung funktioniert nicht wirklich. So halte ich das Handy neben den Polsucher, stelle den ein und Fertig.

Eine Funktion, die ich (derzeit) noch nicht nutze ist das Steuern eines Teleskops direkt von dem iPhone aus. Damit könnte jedes angezeigte Objekt angefahren werden, auch wenn diese nicht in der Handbox vorhanden sind.
Was mich zu den Katalogen bringt.

Hier mal eine kurze Aufzählung der enthaltenen Objekte (Quelle AppStore).
  • DeepSky:
    • 2 500 000 Sterne
      • 8 300 Sterne mit physischen Kenndaten
      • 13 000 DeepSky-Objekte mit physischen Kenndaten
      • Sterne bis 16Mag
      • Tycho2-Katalog
      • SAO-Katalog
    • Messier-Katalog
    • NGC-Katalog
    • IC-Katalog
    • Caldwell-Katalog
    • Abell-Katalog
    • Komplette Ephermeride für 25 000 Himmelsobjekte
  • Sonnensystem:
    • Umfangreiche Sonnensystem-Ephemeride, einschließlich Planeten und Satellieten
    • 475 000 Asteroiden
    • Mondphasenkalender
    • Meteoritenzonen
Normalerweise soll eine App lediglich den Funktionsumfang des Telefones erweitern bzw. an mancher Stelle personalisieren. Diese geht allerdings deutlich darüber hinaus. Allerdings schlägt sich das auch im Preis nieder. Die App ist nicht die billigste und schon Eckchen teurer als der Durchschnittspreis, aber im Vergleich zu ähnlich leistungstarken Programmen für den PC geradezu geschenkt.
Man sollte allerdings nicht verschweigen, dass es auch eine Stark abgespeckte Version für knapp 5 Euro gibt, wobei sich die frage stellt, ob es Sinn macht, diese drei Euro zu sparen.
Als erstes möchte ich hier die Serien-App Kompass erwähnen.
KompassZum einen kann es als Hilfe dienen, die grobe Nordrichtung zu suchen (der Kompass des 3GS ist nicht so das wahre) und, was ich noch wichtiger finde, die App zeigt ziemlich genau die eigene Position an.
Diese Information ist bei der Verwendung einer GoTo-Steuerung relativ wichtig. Und da ich mein Teleskop an immer wieder unterschiedlichen Standorten aufstelle und ich zu faul bin mir vorher die Standorte rauszuschreiben ist mir diese App ausgesprochen hilfreich.

Das nächste ist die Uhrzeit.
Nacht Uhr LiteEin Problem des iPhone ist die Tatsache dass es serienmäßig keine vernünftige Uhr mit Sekundenanzeige gibt.
Diese ist aber für das genaue einrichten einer GoTo-Steuerung ebenso wichtig wie die Position.
Eine relativ kurze Suche im AppStore brachte mich auf die Nacht Uhr Lite.
Dieses ist eine relativ einfache App, die sich gut konfigurieren lässt und die Möglichkeit eine Digitaluhr mit Sekunden- und Datumsanzeige anbietet.
Ein weiterer Vorteil dieser App ist dass sie kostenlos ist.
Allerdings birgt das den Nachteil von Werbeeinblendungen die etwas störend wirken können.

Zu guter letzt noch das Clinometer.
Diese App nutzt den eingebauten Winkelsensor, welcher verhältnismäßig genau ist und sich auch auf nicht exakt geraden Untergründen gut kalibrieren lässt. Neben der Möglichkeit der Farbwahl wird auch eine Sprachausgabe der Messwerte mitgeliefert. Diese ist ganz praktisch wenn man zum Beispiel über die 'Gerätekante' Objekte anpeilt oder aus sontigen gründen keinen direkten Blick auf das Gerät hat.

Der Winkel kann in verschiedenen Formaten wie Grad oder Prozent und anderen angezeigt werden.

Das Programm schaltet automatisch zwischen den Modi Dosenlibelle (mit Anzeige) und der klassischen Klinometer-Ansicht um:

DosenlibelleWird das iPhone flach auf eine Fläche gelegt stellt das Programm eine Art Dosenlibelle dar, bei der dann die Abweichung in beide Richtungen dargestellt wird.

Das eignet sich hervorragend um das beispielsweise Stativ gerade aufzustellen.

Das Kalibrieren läuft wie folgt:
Hierzu legt man das Telefon auf eine halbwegs gerade Fläche. Diese muss, wie bereits erwähnt, nicht absolut eben sein. Dann wird die erste Kalibrierung durchgeführt.
Danach wird das Gerät um 180° gedreht und noch einmal kalibriert. Die Differenz von beiden Werten wird gemittelt und danach kann gemessen werden. Die Kalibrierung wird gespeichert und muss nicht wiederholt werden.
KlinometerWenn das iPhone auf die Kante gestellt wird, wird ein klassisches Klinometer dargestellt.
Der Messbereich kann um 90 gedreht werden. Jenachdem ob die Bezugsfläche '0°' Horizontal oder Vertikal ist.

In diesem Modus kann man beispielsweise die Polhöhe recht gut vorjustieren auch wenn noch kein Polarstern zu sehen ist.

Hier arbeitet die Kalibrierung ähnlich. Das Telefon muss halt auf die gegenüberliegende Kante gelegt werden.
Das Problem kennt glaub ich jeder: Man hat einen nicht 100% ebenen Beobachtungsplatz (wo gibts den schon) und schon fängt man an beim nivelieren der Montierung die Länge der Stativbeine zu ändern. Dieses kann sich allerdings als sehr schwierig herausstellen, wenn man so eine Ladung wie z.B. meine auf dem Stativ verschraubt hat. Da kommen schon ein paar dutzend Kilo beieinander.

Mir kam da die Idee, höhenverstellbare Füße für mein Stativ zu bauen.

Hier zeigten sich allerdings ein paar grundlegende Probleme:
  • Winkel des Stativbeins
  • Befestigung am Stativbein
  • Materialien
  • Dimensionierung der Gewinde
  • Art und Ausführung des Fußes selbst
  • Verhindern vom Gewindespiel
Es gab also einiges zu überlegen, aber letztenendes habe ich die Probleme soweit lösen können und mittlerweile bereits zwei 'Testläufe' durchführen und muss sagen: warum habe ich das noch nicht vorher gebaut. Zwinkernd

Weiterlesen: Einstellfüße für das Stativ

M16 mit verspanntem Spiegel
Aufnahme von M16 mit verspanntem Spiegel

Weiterlesen: Spiegel verspannt

Seit kurzem gibt es (vermutlich unregelmäßig) Monatliche Beobachtungstips der Staufenastropraktiker.
Dort werden verschiedene Objekte vorgeschlagen.
Diesen Monat handelt es sich um Objekte, die man sich eher selten vornimmt.

Weiterlesen: 2012 - Juli

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Hier findet ihr meine Selbstbauprojekte run um die Astronomie

Hier findest du Infos, die sonst nirgends rein passen.
Bei den Staufenastropraktikern gibt es bei dem Montalichen Stammtisch in unregelmäßigen Abständen Vorschläge für Astronomische Objekte. Diese sind meist eher untypisch gewählt, was bewusst geschieht, um auch mal den Blick auf die weniger populären Objekte zu lenken.
Auf diesen Seiten möchte meine Art der 'Ausarbeitung' zu den Objekten vorstellen, welche sich vermutlich meist in Form von Fotografien der Objekte finden lassen werden.
Das seit dem erscheinen des iPhones die Smartphones die Welt erobern ist ja allseits bekannt.
Ende 2010 stand auch ich vor der Wahl eines neuen Handys und wollte unbedingt ein Smartphone haben.

Da ich dieses auch für mein damals neues Hobby Astronomie einsetzten wollte, war die entscheidung von den Verfügbaren Apps abhänig. Und da hatte das iPhone von Apple die Nase vorne.

Mitlerweile gibt es zwar auch hervorragende Apps für Android, nur habe ich keine Möglichkeit diese zu testen.
In diesem Beitrag möchte ich meine wichtigsten Apps für das iPhone vorstellen.