Danke Conny...

Ein besonderer Dank geht an meine Frau, die mich in der Ausübung meines Hobbys auf so vielfältige Art unterstützt. Bis hin zu den Broten die mir durch die mitunter langen Nächte helfen.

Astronomie

Seit langem will ich noch einmal einen Versuch wagen, meine Ausrüstung unter Linux laufen zu lassen. Da ich derzeit Urlaub habe und das Wetter vielversprechend aussieht, möchte ich es einfach nach vier Jahren noch einmal versuchen.
Hierzu habe ich nun auf meinem Reserve-Notebook, einem Lenovo ThinkPad T410 die aktuelle Ubuntu 18.04 LTS installiert und KSTARS, EKOS, die nötigen Treiber und auch PHD installiert. Über neues werde ich in Kürze berichten.

Weiterlesen: Astrofotografie unter Linux UPDATE 2

Wie schon in dem Artikel Crayford-OAZ kürzen und Okularauflage nach OAZ-Kürzung beschrieben, gibt es bei meinem Teleskop bei der Fotografie Probleme mit der fokussierung.
Zu Weihnachten bekan mich von meiner Frau einen Komakorrektor von TS geschenkt.
Ein erster Test bestätigte meine Befürchtung. Es war mir nicht mehr möglich, mit der Kamera in den Fokus zu kommen.

Weiterlesen: Tubus gekürzt

Der Satellite Tracker ist ein Programm dass Überflüge verschiedenster künstlicher Objekte in der Erdumlaufbahn grafisch darstellt.Startbild AuszugDas Programm verfügt über eine große Anzahl an Satelliten, bei denen die Bahndaten direkt geladen werden können. Das Programm benachrichtigt den Benutzer sobald die Bahndaten älter als zwei Tage sind und bittet um Aktualisierung.
Die TLE-Daten werden über die eigene Handyverbindung heruntergeladen und kann bei schlechter Verbindung schonmal ein paar Minuten dauern.
Es sollte der Einfachheit halber von der Funktion sich Favoriten anzulegen Gebrauch gemacht werden. Sonst sucht man sich in der Fülle der Satelliten zu Tode.
ÜberflugDie Berechnung der Überflüge erfolgt für den Aktuellen Standort der auch wieder über das integrierte GPS-Modul bestimmt wird. Es wird der jeweils nächste Überflug grafisch angezeigt.
Durch einen Klick auf 'Details' können die nächsten Überflüge angezeigt werden. Es lassen sich auch die weiteren Überflüge durch Anwählen grafisch anzeigen. Als Aufsuchhilfen werden zusätzlich Sonne und Mond eingeblendet.
Wie der Moon Globe HD ist der Satellite Tracker ein sehr hilfreiches kleines Tool, das einem dass Aufsuchen und Verfolgen z.B. der ISS deutlich vereinfacht. Da sich die Überflugzeiten und Bahnen je nach Standort teilweise erheblich ändern, ist die Berechung auf Basis der GPS-Daten extrem Praktisch. Und dass das Programm kostenlos zu haben ist, macht es noch attraktiver.
Allerdings ist auch eine Pro-Version erhältlich, die es ermöglicht Favoritenlisten anzulegen und auch Bodenpfade der Objekte darstellt.

Was ich in beiden Programmen vermisse ist eine Alarmfunktion.
DarkSkyMeterDarkSkyMeter ist eine App die so genial wie Effektiv ist.
Wie der Name der App schon selbst erklärt, wird das iPhone in ein DSM-Messgerät verwandelt.

Diese App ist derzeit (ich vermute technisch bedingt) nur auf das iPhone 4-5 verfügbar. Ich denke dass nur für diese Kameras Korrekturkurven für die Bildsensoren erstellt wurden.

Die Arbeitsweise des Programms ist so einfach wie effektiv.
Als erstes wird ein 'Dark' aufgenommen. Dark erstellenHierzu wird einfach die Kamera z.B. mit dem Finger abgedeckt. Die Aufnahme dauert ein paar Sekunden.

MessungZur Messung wird das Telefon möglichst gerade nach oben gehalten. In der rechten unteren Ecke wird der Winkel angezeigt in dem das Gerät gerade gehalten wird.

Auch hier dauert die Aufnahme ein paar Sekunden.

Am Ende wird das Messergebnis als SQM-Wert und als Grenzgröße in Magnituden angegeben.

KarteDer Messwert kann ganz schnell mit Zusatzinfos zur Bewölkung anonym in die Datenbank des Anbieters geladen werden. Diese Daten werden dann in einer Karte abgebildet welche auch für Nicht-Kunden unter http://www.darkskymeter.com/map/ eingesehen werden kann. Ausserdem kann man sich Messwerte in der Nähe auch gleich in der App anzeigen lassen.
Moon Globe HD ist, wie der Name schon sagt, ein Mondglobus.
StartbildEinen Mondglobus braucht jeder Amateuerastronom. Wobei diese App mit €0,99 vermutlich deutlich günstiger ist als die meisten 'konventionellen'. Eine Version mit niedrigerer Auflosung gibt es sogar Gratis.
Eine nette Funktion ist die Möglichkeit, das Bild des Mondes horizontal und vertikal spiegeln zu können. Dieses ermöglicht eine Anpassung der Ansicht an das Okularbild und erleichtert so die Orientierung gerade für Anfänger.Oberfläche
Die Programmoberfläche ist sehr übersichtlich und selbst erklärend gestaltet. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist die Tatsache, dass es das Probgramm nur in Englisch gibt.
Die Anzeige der Mondoberfläche ist, zumindest in der HD-Version, ziemlich detailert.
DetailEs besteht die Möglichkeit, sich Entweder Beschriftungen über die Mondoberfläche wie Krater, Mare oder Terrare oder über Raumfahrtmissionen wie Apollo, Surveyor, Luna und LCROSS. Neben den Positionen können auch kurze Zusätzliche Informationen eingeblendet werden. Über den Schieber oben am Bild kann der Terminator Verschoben bzw. auf die Altuelle Position gesetzt werden. Es besteht die Möglichkeit das Bild ähnlich eines Globus zu drehen oder eben wie bei einer Teleskopansicht zu verschieben. Das gibts einem auch die Möglichkeit sich die Mondrückseite anzusehen. OberflächendetailDie Beschriftung der Details ist sicher nicht so ausführlich wie bei einem PC-Programm. Allerdings ist es vermutlich leichter, ein iPhone neben das Okular zu halten wie ein Notebook.
Ferner kann man sich auch den Erdnächsten Punkt abhänig vom eigenen Standort anzeigen zu lassen. Ob diese Information von Intresse ist, kann ich nicht sagen. Mich persönlich intressiert es nicht so sehr.

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Hier findet ihr meine Selbstbauprojekte run um die Astronomie

Hier findest du Infos, die sonst nirgends rein passen.
Bei den Staufenastropraktikern gibt es bei dem Montalichen Stammtisch in unregelmäßigen Abständen Vorschläge für Astronomische Objekte. Diese sind meist eher untypisch gewählt, was bewusst geschieht, um auch mal den Blick auf die weniger populären Objekte zu lenken.
Auf diesen Seiten möchte meine Art der 'Ausarbeitung' zu den Objekten vorstellen, welche sich vermutlich meist in Form von Fotografien der Objekte finden lassen werden.
Das seit dem erscheinen des iPhones die Smartphones die Welt erobern ist ja allseits bekannt.
Ende 2010 stand auch ich vor der Wahl eines neuen Handys und wollte unbedingt ein Smartphone haben.

Da ich dieses auch für mein damals neues Hobby Astronomie einsetzten wollte, war die entscheidung von den Verfügbaren Apps abhänig. Und da hatte das iPhone von Apple die Nase vorne.

Mitlerweile gibt es zwar auch hervorragende Apps für Android, nur habe ich keine Möglichkeit diese zu testen.
In diesem Beitrag möchte ich meine wichtigsten Apps für das iPhone vorstellen.