Danke Conny...

Ein besonderer Dank geht an meine Frau, die mich in der Ausübung meines Hobbys auf so vielfältige Art unterstützt. Bis hin zu den Broten die mir durch die mitunter langen Nächte helfen.
Wie schon in dem Artikel Crayford-OAZ kürzen und Okularauflage nach OAZ-Kürzung beschrieben, gibt es bei meinem Teleskop bei der Fotografie Probleme mit der fokussierung.
Zu Weihnachten bekan mich von meiner Frau einen Komakorrektor von TS geschenkt.
Ein erster Test bestätigte meine Befürchtung. Es war mir nicht mehr möglich, mit der Kamera in den Fokus zu kommen.

Leider fehlen mir zur erfolgreochen fokussierung bestimmt sechs bis sieben Millimeter. Und dann bräuchte ich noch etwas reserve um auch mal nachfokussieren zu können.
Da es mir nicht möglich ist, den OAZ noch weiter zu kürzen muss ich mir etwas anderes einfallen lassen. Unterm Strich blieb nur der Weg, den Abstand zwischen Haupt- und Fangspiegel zu verkürzen.
Den Fangspiegel zu versetzten ist kaum möglich. Dazu müsste die Fangspiegelspinne und der OAZ verstzt werden. Letzteres ist nur unter großem Aufwand durchführbar.

Dann gibt es noch die Möglichkeit, den Spiegel an längere Justierschrauben zu montieren. Das finde ich aber etwas Problematisch und wenig elegant.

Dann noch die letzte Option, die von mir auhc gewählt wurde, das kürzen des Tubus.
Da ich ja schon immer eigentlich mit der Fokuslage zu kämpfen habe, machte ich gleich Nägel mit Köpfen und habe den Tubus um 30mm gekürzt.

Operation erfolgreichHierzu habe ich nach der Demontage aller empfindlichen Teile eine alte Tubusschelle fast genau an der Stelle angebracht und abgemessen, an der später der Tubus gekürzt werden soll.
Als nächstes wurde denn mit der Flex und einer dünnen Trennscheibe (1mm Dicke) fast genau an der Schelle abgetrennt. Danach bin ich mit einer Fächerscheibe über die Kante gegangen um diese zum einen zu glätten und zu entgraten.
Dann habe ich die Schelle ewas versetzte, um die Löcher von der Spiegelzelle zu übertragen. Diese habe ich dan erst mit einem 3mm Bohrer vor- und dann mit einem 6,5mm Bohrer fertiggebohrt.Das Ergebniss kann sich sehen lassen.
Zum schluss habe ich das Teleskop innen gereinigt und von Spänen befreit und wieder zusammengebaut. Nun steht nur noch der Test am Stern aus.