Hier ist mal eine kleine Beschreibung meiner Ausrüstung.

Das Teleskop

Als mein erstes Teleskop habe ich mir einen Galaxy D8-k-MCF von Intercon-Spacetec zugelegt.
Dabei handelt es sich um ein Newtonteleskop in Dobssonausführung mit einem 8"-Spiegel und 1200mm Brennweite.

Das ich mich für dieses Teleskop entschieden habe, und nicht für den sehr ähnlichen GSO-Dobson, liegt ganz einfach an der Ausstattung.
Angefangen bei dem 10:1 Mikrofokus war ausserdem bei meinem Teleskop ein Red-Dot-Finder bei, ein 9mm-Plössl-Okular in 1 1/4", ein 42mm-Erfle-Okular in 2", natürlich die Rockerbox (welche nicht wie die von GSO mit einem Nadellager ausgestattet ist, sondern mit drei Teflon-Gleitstücken), ein Justierokular (ein Plastikdeckel mit Loch drin) und noch etwas 'Kleinkram'.
Positiv anmerken muss ich die bereits aufgebrachte Mittenmarkierung auf dem Hauptspiegel.

Warum ein 8"-Dobson als 'Einstiegsdroge'?
Ich hatte mir bei einem Planetarienbesuch mal das Buch 'Das Astro-Teleskop für Einsteiger' vom Kosmos-Verlag zugelegt. Das war noch VOR meinem zusammentreffen mit den staufenASTRO-Praktikern. Zwinkernd
In diesem Buch gibt es allerhand wissenswertes für den Einstig mit dem Teleskop. Unter anderem auch einen 'Einkaufsberater', welcher auf einem ähnlichen Punktesystem basiert wie diese Test aus den Fernsehzeitschriften.
Das Bemerkenswerte ist auch, das dort auch Optiken jenseits der 2000€-Grenze drin aufgelistet sind.
Nachdem ich mir das Buch durchgelesen hatte standen für mich die folgenden Punkte fest:
Nachdem mein erster Stammtischbesuch in Donzdorf mich in meiner Entscheidung bekräftete; wurde das Teleskop gekauft.

Die Umbauten

Mittlerweile habe ich bereits ein paar kleine Änderungen an dem Tubus durchgeführt, die ich hier (möglichst Chronologisch) auflisten möchte.
Das waren die ersten Änderungen bis meine EQ6 ins Haus kam. Dann wurden noch die folgenden Änderungen durchgeführt:
Das waren die Umbauten bisher. Aber es werden sicherlich noch ein paar folgen. Mir geistern noch ein paar gedanken im Kopf rum... Cool

Die Montierung

Ursprünglich war ja der Tubus auf der Rockerbox 'montiert' (welche immernoch als Option bei mir rumsteht und jederzeit verwendet werden kann). Als ich aber über ein gutes Angebot für eine EQ6-SkyScan stolperte, konnte ich einfach nicht widerstehen.
An dieser Montierung habe ich bisher auch noch nicht allzuviel umgebaut.
Ausser das ich von der Schraube, die die Montierung auf dem Stativ hält, das lange Gewinde von M12 auf M10 geändert habe um einen Schnellspannsterngriff verwenden zu können.

Die Finder

Wie bereits erwähnt, war meinem Teleskop ein RDF beigefügt. Mit diesem Arbeite ich auch sehr gerne. Allerdings habe ich auch einen Telradfinder in meinem Koffer, der allerdings nicht ganz so oft zum Einsatz kommt, wie es vielleicht sinnvoll wäre. Was vielleicht daran liegt, dass der das reinste Taumagnet ist. Lachend

Die Okulare

Das 9mm-Okular war lange mein bevorzugtes Okular.
Bis ich einmal relativ günstig an ein paar Hyperion von Baader gekommen bin. Mit diesen bin ich auch sehr zufrieden. Wenn man mal vo ndem Manko mit den nicht geschwärzten Linsenkanten absieht.
Desweiteren habe ich noch das 42mm-Erfle-Okular das bei dem Teleskop dabei war im Einsatz. Daraus ergibt sich folgende Bestückung in meinem Okularkoffer:
Mit dem Ring kann die Brennweite der Hyperion-Okulare (ausser dem 24mm-Okular) optisch 'verkürzt' werden. Daraus ergeben sich die folgenden Brennweiten:
Ohne FTR Mit FTR
13mm 10,8mm
8mm 6mm
3,5mm 2,5mm

Sonstiges Zubehör

Ausserdem habe ich neben Verschiedenem Kartenmaterial noch einen OIII-Filter von Astronomik in 2" und den Mondliter in 1 1/4", der beim Teleskop dabei war in meiner Ausrüstung.

Mehr fällt mir auf die schnelle nicht ein.

Hier mal ein paar Bilder dazu:
Fertig aufgebaut Das ist das fertig aufgestellte Teleskop für die Visuelle Beobachtung.
Ich warte nur noch auf die Dunkelheit, damit das Beobachten losgehen kann.
Nu isses dunkel. Zwinkernd
Man erkennt deutlich die rote Innenraumbeleuchtung, die ich über LED-Soffitten realisiert habe.
Das es scheint, als wäre alles in ein rotes Flutlich getaucht, liegt an
den 30 Sekunden Belichtungszeit mit denen dieses Foto geschossen wurde.
Beobachten
Planetenfotografie Hier habe ich alles zu Planetenfotografie aufgebaut.
Man erkennt deutlich, dass Kabel dass ins Auto geht.
Dort ist ein 66Ah-Akku verbaut, der mir den Betrieb des Laptops über längere Zeit hinweg ermöglicht, ohne dass ich mir sorgen um das Starten des Autos machen muss.
Das Laptop steht dabei auf dem umgelegten Teil Rückbank, welche eine regelrechten Tisch zum Rest der Sitzbank bildet. Es lassen sich auch sämtliche Türen/Klappen bei Bedarf schließen, was im Winter (oder bei starkem Wind) vorteilhaft sein kann.
Irgendwie hat das ganze schon fast den Charakter einer 'mobilen Sternwarte'... Zwinkernd


Viele Grüße und CS
Bernd