Danke Conny...

Ein besonderer Dank geht an meine Frau, die mich in der Ausübung meines Hobbys auf so vielfältige Art unterstützt. Bis hin zu den Broten die mir durch die mitunter langen Nächte helfen.
Vor rund einem halben Jahr haben meine Frau und ich uns ein neues Auto gekauft.
Meine bessere Hälfte war es leid, dass ich ständig das ganze Auto mit dem Teleskop in beschlag genommen habe und wir nie jemanden mitnehmen konnten solange das im Auto war. Zwinkernd Wir suchten ein Auto, in das ich mein Teleskop einladen kann, ohne die Rückbank umklappen zu müssen. Was sich bei einem 8"-Newton mit 1200mm Brennweite mit Stativ, Montierung und zubehör als nicht ganz einfach herausstellt.
Aber wir haben ein Auto gefunden. In dem VW Caddy passt mein Tubus senkrecht rein und für den Rest ist auch noch ordentlich Platz.
Halterung Das ist meine 'Halterung' für den Tubus. Als Basis für den kompletten Aufbau dienen mir zwei Siebdruckplatten aus meiner Restekiste, die ich zusammengeschraubt habe. Daher auch die vielen überlüssigen Löcher in der Platte.
Man erkennt sehr gut, dass die Vorrichtung für den Tubus aus zwei unabhänigen Teilen besteht.
Der obere Teil sorgt lediglich dafür, dass der Tubus nicht umkippen kann und sicher gehalten wird. Dieser besteht aus einem Alublech, an das ein Teil meiner alten Halterung geschraubt wurde und an der Kopfstütze fixiert ist.
Da der Tubus mit dem Spiegel nach unten transportiert wird, ist die Masse die sich oberhalb dieser Halterung befindet siemlich gering. Der insgesamt größere Teil der Teleskops (sowohl von der Länge als auch von der Masse her gesehen) befindet sich unterhalb. Erst dadurch wird diese Art der Befestigung ermöglicht.
Unten an dem Blech sind zwei Schrauben zu erkennen. Mit diesen sind zwei sehr starke Magnete befestigt, welche lediglich dafür sorgen, dass die Halterung in Kurfen nicht ins rutschen kommen kann. Ich möchte darauf Hinweisen, dass ein Nachbau auf eigene Gefahr erfolgt.

Den Magneten würde ich in keinem Falle eine Sicherheitsrelevante Aufgabe übertragen!
Fixierung
Aussparung Nun komme ich zum unteren Teil der Halterung.
Im wesentlichen besteht dieser aus einem 'Loch', in das ich einen Radius eingefräst habe.
Durch diese Konstruktion steht der Tubus auf dem Ring, der mit dem Tubus verbunden ist und Gleichteitig die Basis für die Spiegelzelle bildet. Somt lastet das Gewicht nicht auf den Justierschrauben. Dieses war mir sehr wichtig. So wird der Spiegel während dem Transport komplett entlastet und absolut horizontal transportiert.
So sieht meine (fast) komplette Ausrüstung aus, wenn sie eingeräumt ist. Inklusive Laptop und Zubehör für die Fotografie. Zwischen dem Schwarzen Systainer und der Rückbank ist auch ein zusätzlicher 66Ah-Akku zu sehen, der als seperate Spannungsversorgung für's Laptop dient.
Die Halterungen für Montierung und Staiv wurden von der Alten Konstruktrion übernommen. Das System wie die Systainer befestigt werden hat sich auch nicht verändert. Und für den Zusatzakku habe ich auch einen einfachen Rahmen mit Bügel gebaut, der auch einfach auf der Platte verschraubt ist.
Komplette Ausrüstung
Das einzige was auf den Bildern noch fehlt, ist die Tasche für die DSLR und meine letzte Neuerwerbung: ein gebrauchter 80/400er Fraunhofer-Refraktor, der als Leitrohr dienen soll.
Doch hierzu ein andermal mehr.