Danke Conny...

Ein besonderer Dank geht an meine Frau, die mich in der Ausübung meines Hobbys auf so vielfältige Art unterstützt. Bis hin zu den Broten die mir durch die mitunter langen Nächte helfen.
Am 29. und 30. Januar diesesn Jahres hatte ich das erste mal die Gelegenheit, meine Walenkis unter Praxisbedingungen zu 'testen'.
Nach knapp fünf Stunden bei -8°C bis -10°C am Samstag Abend und drei Stunden bei gleichen Temperaturen am Sonntagabend waren die Füße so warm, als ob ich sie den ganzen Abend auf der Couch unter der Decke hatte. Zwinkernd

Walenkis sind russische Filzstiefel, die seit mitte des 17. Jahrhunderts in Russland gefertigt werden und zu den Wärmsten Schuhen überhaupt gehören.
Bei nassem Wetter sollten spezielle Gummigaloschen übergezogen werden. Da es ein unbehandelter Filz aus Schurwolle ist, halten die tatsächlich nur warm, solange die trocken sind. Dann allerdings problemlos bis -25°C (Quelle: Wikipedia und 'Zeugenaussagen').
Schnee auf den Schuhen ist wiederum kein Problem, da die Schuhe aussen nicht so warm werden, als dass dieser schmilzen würde. Was auch wieder auf die klasse Isolierung hindeutet.

Die Schuhe waren ein Tipp von einem ehemaligen (russischen) Kollegen. Ich habe nur gefragt, ob er weiß, wass man gegen kalte Füße tut. Und als Kasache wusste er mir gleich Rat.
Allerdings sollte man die Stiefel erst unterhalb von +5°C tragen. Vorher sind die fast zu warm.
Ok, Walenkis sehen etwas 'seltsam' aus. Sind aber sehr Warm und ausgesprochen bequem zu tragen. Aber wenn ich bedenke, was ein Winterschuh kostet, der vergleichbar lange und gut warm hält, dann sind meine Walenkis noch relativ günstig (Stiefel ~ €70, Galoschen ~ €15, Versand ~ €15, Summe ~ €100).